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ſeyn. Wohin ſollte er fliehen? auf der einen Seite war ein Abgrund, auf der andern ein Moͤrder. Der Feind naͤherte ſich— itzt war er dicht hinter ihm. Wolfert verſuchte, ſich an der Außenſeite des Felſens herabzulaſſen. Sein Mantel blieb an einem Dornſtrauch, am Rande des Felſens, han⸗ gen. Seine Fuͤße glitten aus, und ſo hing er ſchwebend in der Luft, halb gewuͤrgt von dem Bande, womit ſeine ſorgſame Gattin das Gewand um ſeinen Hals befeſtigt hatte. Wolfert glaubte, ſein letztes Stuͤndlein ſey gekommen; ſchon hatte er dem heil. Nikolaus ſeine Seele befohlen, als das
Band riß und er das Felsufer hinabrollte, von
Fels zu Fels, und von Buſch zu Buſch ſchnellend, wobei der rothe Mantel wie ein blutiges Banner in der Luft wehte.
Es dauerte lange, ehe Wolfert wieder zu ſich kam. Als er die Augen aufſchlug, faͤrbten ſchon die Strahlen der Morgenroͤthe den Himmel. Er fand ſich auf dem Boden eines Bootes liegend, und gewaltig zerſchlagen. Er verſuchte aufzuſitzen, war aber zu wund und zu ſteif, um ſich bewegen zu koͤnnen. Eine Stimme bat ihn in freundlichem Tone, ſtill zu liegen. Er wandte ſich zu dem Spre⸗ chenden— es war Dick Waldron. Dieſer war auf das dringende Verlangen der Frau Webber und ihrer


