Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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unverhofft allen meinen ſchoͤnen Ausſichten in den Weg geſtellt hatte.

Ich fuͤhlte itzt eine unuͤberwindliche Sehnſucht, dieſen Schauplatz meiner Knabenjahre wieder zu be⸗ ſuchen, und auf einen Augenblick Zeuge des ſeltſa⸗ men Lebens zu ſeyn, das in dem Wohnſitze der Vorfahren meiner Mutter gefuͤhrt wurde. Ich ent⸗ ſchloß mich, verkleidet es zu beobachten. Mein toͤl⸗ pelhafter Vetter hatte mich nicht oft genug geſehen, um meine Zuͤge genau zu kennen, und einige we⸗ nige Jahre bringen eine große Veraͤnderung zwi⸗ ſchen dem Anſehen der Jugend und des Mannes⸗ alters hervor. Ich hoͤrte, daß er ein Viehzuͤchter und ſtolz auf ſeine Heerden ſey: ich kleidete mich deswegen wie ein wohlhabender Pachter, und ge⸗ ſtaltete, mit Huͤlfe eines rothen Streifens, der bis tief auf die Stirn ging, mein ganzes Geſicht voll⸗ ſtaͤndig um.

Es war uͤber drei Uhr, als ich am Thore des Parks anlangte, und ich ward von einer alten Frau eingelaſſen, welche in einem verfallenen Gebaͤude, das einſt ein Pfoͤrtnerhaus geweſen, mit der Waͤſche beſchaͤftigt war. Ich ging zwiſchen den Ueberbleib⸗ ſeln einer praͤchtigen Allee hinauf, in welcher man⸗ cher Stamm niedergehauen und als Bauholz verkauft worden war. Das Gut ſchien uͤberhaupt in ei⸗