der nichts weiter als Reichthum beſitzt, auf dem Lande um ſich verſammeln kann.
Er hielt Pferde und Hunde, und fuͤhrte einen ſehr lauten Tiſch, an welchem ſich die luſtigen Bruͤ⸗ der der Gegend umher und die duͤrftigen Vorneh⸗ meren aus einem benachbarten Dorfe verſammelten. Wenn er keine andere Geſellſchaft auftreiben konnte, ſo pflegte er mit ſeinen eigenen Bedienten zu trin⸗ ken und zu rauchen, die ihn abwechſelnd ſchroͤpften und ſich uͤber ihn Inſtig machten. Bei aller ſeiner anſcheinenden Verſchwendung ſteckte aber doch etwas von dem Sauerteig des alten Mannes in ihm, woraus man ſah, daß er deſſen aͤchter Sohn war. Er verzehrte nie ſein Einkommen, war gemein ver⸗ ſchwenderiſch bei ſeinen Ausgaben, und dagegen fil⸗ zig, wo ein Mann von Ton freigebig geweſen ſeyn wuͤrde. Seine Dienerſchaft mußte zuweilen auf ſeinem Gute Tageloͤhnerarbeit verrichten, und ein Theil des Blumengartens ward umgepfluͤgt und zu oͤkonomiſchen Zwecken benutzt.
Sein Tiſch war, wiewol reichlich verſehen, ſehr gewoͤhnlich, ſeine Weine ſtark und ſchlecht, und in ſeiner Wirthſchaft wurde mehr Ale und Whiskey*)
*) Der Schottiſche, unſerem Kornbranntwein ähnliche Branntwein. Ueberſ.


