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zu haben..
Als ich in das Zimmer trat, lag er bewegungs⸗ los da, mit ſtarren Augen und offenem Munde, ſo daß ich ihn im erſten Augenblicke fuͤr todt an⸗ ſah. Das Geraͤuſch, das ich bei dem Eintritte ver⸗ urſachte, machte, daß er den Kopf umwandte. Als er mich erblickte, flog ein geſpenſtiſches Laͤcheln uͤber ſein Geſicht, und ſein glaͤſernes Auge glaͤnzte von
Vergnuͤgen. Es war das einzige Laͤcheln, das er
mir je geſchenkt hatte, und es ging mir zu Herzen. Armer alter Mann, dachte ich, warum haſt Du mich zwingen wollen, Dich ſo allein zu laſſen, da ich doch ſehe, daß meine Gegenwart Dich zu er⸗ heitern vermag?
„Neffe,“ ſagte er, nach mehreren Verſuchen zu reden, und mit leiſer, keuchender Stimme:„„ ich freue mich, daß Du gekommen biſt; itzt ſterbe ich zufrieden.— Sieh,“ ſagte er, indem er ſeine ver⸗
welkte Hand erhob und damit hinwies:„ ſieh, dort
das Kaͤſtchen auf dem Tiſche; Du wirſt finden, daß ich Dich nicht vergeſſen habe.“
Ich druͤckte ſeine Hand an mein Herz, und die Thraͤnen traten mir in die Augen. Ich ſetzte mich an ſein Bett und beobachtete ihn, allein er ſprach nicht wieder. Meine Gegenwart machte ihm aber
ſich beinahe auch die Leiſtungen der Koͤchin verſagt


