Meo den.
Mistreß Toole hat eine Zeitlang die Modewelt allein beherrſcht und uͤber Hauben, Huͤte, Federn, Blumen, Flit⸗ tergold und dergl. eine unumſchraͤnkte Herrſchaft ausgeuͤbt. Sie hat unſere Frauen an⸗ und ausgezogen, wie es ihr eben geſiel; ſie bald mit Sammt und Watte belaſtend, bald ſie zitternd auf die Straße ſchickend, kaum mit einer Be⸗ deckung fuͤr ihren.... und bald ſie zwingend, ei⸗ nen langen Schweif, wie der eines Papierdrachen, auf den Ferſen nachzuſchleppen. Ihr despotiſcher Scepter wird je⸗ doch bald nicht mehr ſo⸗ ſtreng walten. Eine gefaͤhrliche Nebenbuhlerin erhob ſich in der Perſon der Madame Bou⸗ chard, einer unerſchrockenen kleinen Frau, eben kommend von den Hauptquartieren der Mode und der Thorheit, und wie ein zweiter Buonaparte in die modiſche Welt hier her⸗ einbrechend. Mrs. Toole ſcheint jedoch entſchloſſen, ihren Boden zur Ehre von Alt⸗England tapfer zu vertheidigen.
Die Damen haben begonnen, ſich unter der Fahne der ei⸗
nen oder der andern dieſer Heldinnen von der Nadel auf⸗ zuſtellen, und alles deutet auf offenen Krieg hin. Madame Bouchard zieht glaͤnzend ins Feld, ein flammenrothes Kleid als Standarte ſchwingend; und Mrs, Toole, nicht entmu⸗


