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der und Gaſt im Lande“*) geweſen, und habe alle die Kaͤlte und Vernachlaͤſſigung empfinden muͤſſen, welche das allgemeine Loos des Frem⸗ den ſind..
Wenn ich dieſe Umſtaͤnde in Erwaͤgung ziehe, und daran denke, wie oft ich meine Feder mit unzufriedenem Sinn und ſehr niedergeſchlagenem Gemuͤth ergriffen habe, ſo kann ich nicht glau⸗ ben, daß mein Gemaͤlde zu vortheilhaft ausgefal⸗ len ſeyn duͤrfte. Was ich uͤber den engliſchen Charakter geſagt habe, iſt das Ergebniß einer ru⸗ higen, leidenſchaftloſen und vielſeitigen Beobach⸗ tung. Er iſt keinesweges von der Art, daß man ihn ſchnell ſtudiren koͤnnte, denn er bietet einem Fremden immer eine zuruͤckſtoßende, uneinladende Seite dar; wer alſo meine Schilderungen fuͤr zu vortheilhaft haͤlt, beobachte dieß Volk ſo ſcharf und ſo ruhig, als ich es gethan habe, und er wird, wahrſcheinlich, ſeine Meinung aͤndern. Einer Sache bin ich auf jeden Fall gewiß, nemlich, daß ich ehrlich und offen, nach der Ueberzeugung mei⸗ nes Gemuͤths und den Eingebungen meines Herzens, geſprochen habe. Als ich meine fruͤhe⸗ xen Werke ſchrieb, konnte ich nicht hoffen, daß
*) Chronika I. 30. 15, Ueberſ.


