Teil eines Werkes 
2. Bd. (1823)
Entstehung
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ten, ſo moͤgen die, welche auf der Anhoͤhe ſte⸗ hen, ſich in Acht nehmen, daß ſich der Abgrund nicht zu ihren Fuͤßen aufthue. Die Staͤnde ſind, in allen wohleingerichteten Staaten, gegenſeitig an einander gebunden und einander wichtig, es kann in einer freien Regierung keine Luͤcke geben, und wenn eine ſolche ſich zu oͤffnen droht und die rei⸗ chen und gebildeten Leute ſich von den Armen trennen, ſo werden die boͤſen Regungen der Ge⸗ ſellſchaft herbei eilen, ſie auszufuͤllen und das Ganze auseinander ſprengen.

Obgleich ich in einem Freiſtaat geboren und erzogen bin, und mit der Zeit, durch Beobach⸗ tung und Erfahrung, mich in republikaniſchen Grundſaͤtzen beſtaͤrkt habe, ſo bin ich doch gegen die Vorzuͤge nicht unempfindlich, welche bei andern Regierungsverfaſſungen Statt finden moͤ⸗ gen, noch gegen die Thatſache, daß ſie fuͤr die Lage und die Verhaͤltniſſe der Staaten, wo⸗ rin ſie beſtehen, ſich am beſten paſſen moͤgen. Ich habe mich immer bemuͤht, ſie aus dem Ge⸗ ſichtspunkte zu betrachten, wie ſie wirklich ſind, und zu beobachten, wie ſie dem Ent⸗ zwecke entſprechen, welchen ſie erreichen ſollen. Wenn ich, demnach, die gemiſchte Beſchaf⸗ fenheit der Verfaſſung dieſes Landes und ihre