Teil eines Werkes 
1. Bd. (1823)
Entstehung
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Es war Don Ambroſio, welcher in dem Zweikampfe unterlag. Er war gefaͤhrlich verwun⸗ det, und da er ſeinem Ende nahe zu ſeyn glaubte, ſo bekannte er einem der gegenwäͤrtigen Prieſter der Inquiſition, daß er die alleinige Urſach der Verurtheilung des Alchymiſten, und daß die An⸗ klage, auf welche ſich dieſe gruͤnde, durchaus falſch ſey. Don Antonio's Zeugniß gab dieſem Ge⸗ ſtaͤndniſſe noch mehr Gewicht, und ſeine Ver⸗ wandtſchaft mit dem Großinquiſitor trug wahr⸗ ſcheinlich nicht wenig dazu bei, ihm auch ſeine Wir⸗ kung zu geben. So ward der arme Alchymiſt

vom Feuertode gerettet, und das Mitleid, welches

ſeine Geſchichte erregte, war ſo groß, daß zum erſten Male das Volk ſeine Freude daruͤber be⸗ zeugte, obgleich es den Anblick einer Execution verlor.

Den uͤbrigen Theil der Geſchichte koͤnnen die,

welche mit dieſer ſchoͤnen Art von Erzaͤhlungen

ſchon vertraut ſind, ſich ſehr leicht denken. Don Ambroſio vermaͤhlte ſich mit der lieblichen In ez, und nahm ſie und ihren Vater mit ſich nach Valencia. Die liebende und pflichtgetreue Tochter ward auch ein treues und zaͤrtliches Weib. Bald darauf erbte Antonio ſeines Vaters Rang und Guͤter, und er und ſeine reizende Ge⸗ mahlinn wurden fuͤr das ſchoͤnſte und gluͤcklichſte Paar in Valencia gehalten.