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betrachten. Als ſie wieberum ihre Augen auft ſchlug, fielen ſie auf einen Gegenſtand, der auf einmal alle Beſorgniſſe zerſtreute. Zu den Haͤup⸗ ten ihres Bettes ſaß eine ehrwuͤrdige Geſtaltz. welche mit einem Blicke liebevoller Ana ſt fle zu bewachen ſchien— es war ihr Vater L Den Auftritt, welcher itzt erfolgte, zu be⸗
ſchreiben, will ich nicht verſuchen, noch eine Schil⸗ derung der Augenblicke des Entzuͤckens wagen,
welche die Leiden, die Inez' gefuͤhlvolles Herz er⸗
duldet hatte, uͤberſchwenglich lohnten. Sobalde Beide etwas ruhiger geworden waren, verließ der Alchymiſt das Zimmer, einen Fremden einzufuͤh⸗ ren, dem er, wie er ſagte, ſein Leben und ſeine Freiheit danke. Kurz darauf kehrte er zuruͤck, mit Antonio an der Hand, dieſen aber nicht mehr in dem Gewande eines armen Studenten, ſon⸗ dern in der reichen Kleidung eines Edelmannes.
Inez ward von dieſem ploͤlichen Gluͤcks⸗ wechſel beinahe uͤberwaͤltigt, und es dauerte eini⸗ ge Zeit, ehe ſie ſich hinlaͤnglich beruhigen konnte, die Erklaͤrung dieſer romanhaften Begebenheiten zu faſſen.
Es ergab ſich itzt, daß der Juͤngling, der ſich als ein unbedeutender Student um ihre Liebe beworhen hatte, der einzige Sohn und Er⸗
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