Teil eines Werkes 
1. Bd. (1823)
Entstehung
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Maͤdchen, bleich, außer ſich, mit herabhangendem Haar, bahnte ſich einen Weg durch das Volk. Mein Vater! mein Vater! war Alles, was ſie ſagen konnte, aber dieſer Ruf toͤnte in jedem Herzen wieder. Die Menge trat unwillkuͤhrlich zuruͤck, und machte ihr Platz.

Der arme Alchymiſt hatte ſeinen Frieden mit dem Himmel abgeſchloſſen, und, nach einem har⸗ ten Kampfe, ſein Herz von dieſer Welt abgewandt, als die Stimme ſeines Kindes ihn wiederum zu den irdiſchen Gedanken und Sorgen zuruͤckrief. Er wandte ſich dahin, woher die wohlbekannte Stimme kam, ſeine Kniee ſchlugen zuſammen: er verſuchte, ſeine gefeſſelten Arme auszuſtrecken, und fuͤhlte ſich von den Umarmungen ſeines Kindes umfangen. Die Bewegungen Beider waren zu. gewaltſam, als daß ſie ihnen haͤtten Worte ge⸗ ſtatten ſollen. Krampfhaftes Schluchzen, ab⸗ gebrochene Ausrufe und Umſchlingungen, in wel⸗ chen ſich mehr die Angſt als die Zaͤrtlichkeit aus⸗ ſprach, waren Alles, was zwiſchen ihnen vorging. Der Zug ward dadurch auf einen Augenblick unter⸗ brochen. Die erſtaunten Moͤnche und Diener der Inquiſition fuͤhlten ſich von einer unwillkuͤhrli⸗

i Ehrfurcht vor dieſem Ausbruche natuͤrlicher Zaͤrtlichkeit ergriffen, und der Menge, welche von