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ten hat. Als ich zum erſtenmale den Geſang der Nachtigall hoͤrte, fuͤhlte ich mich mehr von der herrlichen Fuͤlle erneuerter Gedankenverbin⸗ dungen als von der Melodie ihrer Toͤne berauſcht, und ich werde nie das hohe Entzuͤcken vergeſſen, mit dem ich zuerſt die Lerche ſich, beinahe zu meinen Fuͤßen, erheben und ihren tonvollen Flug ſie zu den Wolken emportragen ſah.
So durchſtreifte ich England wie ein er⸗ wachſenes Kind, mich uͤber jeden Gegenſtand, groß und klein, gleich freuend, wobei ich eine ſo ſtaunende Unwiſſenheit, eine ſo einfaͤltige Ge⸗ nießluſt verrieth, daß meine kluͤgeren und erfah⸗ reneren Mitreiſenden mich ſehr oft anſtarrten, und ich ihnen nicht ſelten ein Laͤcheln ablockte. Von eben der Art war die ſeltſame Verwir⸗ rung der Ideen, welche auf mich einſtuͤrm⸗ ten, als ich mich London naͤherte. Einer mei⸗ ner fruͤheſten Wuͤnſche war der geweſen, dieſe große Hauptſtadt zu ſehen. Ich hatte ſoviel davon in den erſten Buͤchern geleſen, die man mir als Kind in die Hand gegeben hatte, und ich hatte ſo viel davon von denen um mich her gehoͤrt, die aus dem alten Lande gekommen waren! Ich war mit den Namen der Straßen, Pläͤtze und oͤffentlichen Gebaͤude dafelbſt vertraut,


