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deren Säle mit Moſaik gepflaſtert,“ die Wände und Decken mit Bildnerarbeit geziert und ſchön vergoldet, und mit himmelblau, roth und andern glänzenden Far⸗ ben ausgemalt, oder mit Cedern und andern koſtbaren Holzarten fein ausgelegt waren, wovon noch Spuren in ihrem ganzen Glanze aus dem Strudel der Jahrhun⸗ derte gerettet worden ſind. Viele von den Häuſern hat⸗ ten Brunnen, welche Waſſerſtrahlen verſpritzten, um die Luft zu kühlen und zu erfriſchen. Sie hatten auch hohe Thürme von Holz oder Stein, ſeltſam verziert und ge⸗ ſchmückt, und mit Metallplatten belegt, welche in der Sonne glänzten. Der Art war der zierliche und ver⸗ feinerte Geſchmack in der Baukunſt, der unter dieſem eleganten Volke herrſchte, ſo daß, um das ſchöne Gleich⸗ niß eines arabiſchen Schriftſtellers zu gebrauchen:«Gra⸗ nada in Yuſefs Tagen eine Silbervaſe war, gfüllt mit Smaragden und Hyazinthen.“» N Eine Aneedote wird hinreichen, den Edelmuth üeſes trefflichen Fürſten zu zeigen. Der lange Waffenſtillſtnd, der auf die Schlacht von Salado gefolgt war, gingzu Ende, und alle Bemühungen Yuſefs, ihn zu verlänger, war vergebens. Sein Todfeind, Alonzo XI. von Kaß lien, zog mit einer großen Macht in's Feld, und bela gerte Gibraltar. NYuſef griff widerſtrebend zu den Waf⸗ fen, und ſchickte Truppen zum Entſatz dieſes Platzes, als er inmitten ſeiner Bekümmerniß die Nachricht er⸗ hielt, ſein gefürchteter Feind ſey plötzlich als ein Opfer der Peſt geſtorben. Statt Freude bei dieſer Gelegen⸗ heit an den Tag zu legen, erinnerte Yuſef an die glän⸗ zenden Eigenſchaften des Verewigten, und war eines


