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Kutte gleiten, faltete ſeine Hände über ſeiner Bruſt und ſchied mit einer Miene demüthiger Dankbarkeit. Als Lope Sanchez von dieſem zweiten, der Kirche gemachten Geſchenk hörte, gerieth er faſt außer ſich. «Unglücklicher Mann,n» rief er, ⸗was ſoll aus mir wer⸗
den? Ich werde ſtückweiſe beraubt; ich werde zu Grund
gerichtet und an den Bettelſtab gebracht werden!⸗
Nar mit großer Mühe konnte ihn ſeine Frau beru⸗ higen, indem ſte ihn an den ungehenern Reichthum erin⸗ nerte, welcher ihm noch verblieb und ihn fühlen ließ, wie gütig es von dem h. Franziskus ſey, ſich mit einem ſpärlichen Antheil zu begnügen.
Unglücklicherweiſe hatte Pater Simon eine Anzahl armer Derwandte, fuͤr welche geſorgt werden mußte, einiger halben Dutzend ſtarker, rundköpfiger Waiſen⸗ und verlaſſener Findel⸗Kinder nicht zu gedenken, die er unter ſeinen Schutz genommen hatte. Er wiederholte daher von Tag zu Tag ſeine Beſuche und ſeine Bitten zum Beſten des h. Dominikus, des h. Andreas, des h. Jakobs, bis der arme Lope in Verzweiflung gerieth und fand, daß er, wenn er ſich dem Bereich des frommen Mönchs nicht entzöge, jedem Heiligen des Kalenders Sühnoper würde bringen müſſen. Er beſchloß daher, den ihm noch bleibenden Schatz zuſammenzupacken, heim⸗ lich in der Nacht aufzubrechen und in einen andern Theil des Köntgreichs zu ziehen.
Voll von dieſem Plane, kaufte er ein ſtarkes Manl⸗ thier und band es in einem dunkeln Gewölbe unten in dem Thurm der ſleben Stockwerke an, an derſelben Stelle, wo der Belludo, oder das Kobold⸗Pferd ohne


