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der in ſeiner ganzen innern Architektur vorherrſchend iſt, und zu einer Vergleichung mit der großartigen aber dü⸗ ſtern Feierlichkeit der gothiſchen, von den ſpaniſchen Herr⸗ ſchern aufgeführten Gebände veranlaßt. Selbſt der ar⸗ chitectoniſche Styl zeigt die entgegengeſetzten und unver⸗ einbaren Naturen der zwei kriegeriſchen Völker, die ſich ſo lange hier die Herrſchaft über die Halbinſel ſtreitig machten. Ich verſiel allmählig in ernſtes Nachdenken über das ſonderbare Schickſal der arabiſchen oder man⸗ riſchen Spanier, deren ganzes Daſeyn wie eine vorüber⸗ gegangene Erzählung klingt und gewiß eine der ſeltſam⸗ ſten, und doch glänzendſten Epiſoden in der Geſchichte abgibt. Mächtig und dauerhaft, wie ihre Herrſchaft war, wiſſen wir doch kaum, wie wir ſie nennen ſollen. Sie ſind gewiſſermaßen eine Nation ohne rechtmäßiges Land und ohne einen Namen. Eine ferne Welle der großen arabiſchen Ueberſchwemmung, auf den Strand Europa's geworfen, ſchien ſie den ganzen Ungeſtümm des erſten Ausbruchs der Strömung zu haben. Ihre Siegerbahn, von Gibraltar's Felſen bis zu den Klippen der Pyrenaͤen war ſo raſch und glänzend, wie die mohamedaniſchen Siege in Syrien und Aegypten. Ja, wäre ihnen auf den Ebenen von Tours nicht Einhalt gethan worden, ſo wäre ganz Frankreich, ganz Europa mit derſelben Leich⸗ tigkeit überwältigt worden, wie die Reiche des Oſten, und der Halbmond würde heute auf den Tempeln von Paris und London glänzen.
Innerhalb der Grenzen der Pyrenäen zurückgewor⸗ fen, gaben die vereinigten Horden Aſtens und Afrika's, aus denen dieſer große Einfall beſtand, den mohameda⸗


