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Zeit einer Empörung war, und er ſich hier niederſetzte und trauernd auf ſeine empörte Stadt niederblickte.
Ein murmelnder Klang des Waſſers tönt dann und wann aus dem Thal empor. Er kömmt aus der Waſ⸗ ſerleitung jener mauriſchen Mühle, nahe am Fuße des Hügels. Der Baumgang jenſeits iſt die Alameda, die Ufer des Darro entlang, ein Lieblingsſpaziergang am Abend und der Zuſammenkunftsort der Liebenden in Sommernächten, wo man von den Bänken an ihren Luſt⸗ wegen die Guitarre in ſpäten Stunden hören kann. Jetzt ſieht man nur einige luſtwandelnde Mönche und eine Gruppe Waſſer⸗Traͤger vom Avellaros⸗Brunuen dort.
Du bebſt? es iſt nichts als ein Habicht, den wir aus ſeinem Neſte aufgeſchreckt haben. Dieſer alte Thurm iſt ein wahres Brutneſt für dieſe gefiederten Schwärmer; in jeder Ritze und Spalte ſind eine Menge Schwalben und anderer Vögel, die den ganzen Tag umher flattern, während des Nachts, wenn alle andern Vögel zur Ruhe gegangen ſind, die träumeriſche Eule aus ihrem Verſteck hervorkömmt und ihr bedeutungsvolles Geheul von den Zinnen hören läßt. Sieh, wie der Habicht, den wir verſcheucht haben, unter uns dahin fliegt, die Wipfel der Bäume berührend und ſich zu den Ruinen über dem Generalife emporſchwingend!
Laß uns dieſe Seite des Thurmes verlaſſen und un⸗ ſere Augen nach Weſten wenden. Du ſiehſt hier in der Ferne eine Reihe von Bergen, welche die Vega begren⸗ zen, dieſe alte Scheidewand des arabiſchen Granada und des Landes der Chriſten. Unter jenen Höhen bemerkſt
du noch jetzt kriegeriſche Städte, deren graue Mauern


