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noch heute die Spuren von den Hufen ſeines Roſſes, Und ſehen Sie, Sennores, dort iſt der Weg, auf welchem die Königin und ihr Heer emporſtiegen; Sie ſehen ihn wie ein Band die Seite des Berges hinanziehen; aber das Wunderbare iſt, man ſieht ihn wohl in einiger Ent⸗ fernung, wenn man aber näher kömmt, verſchwindet er.“
Der geglaubte Weg, auf den er zeigte, war ohne Zweifel ein ſandiger Waſſerriß des Berges, welcher in der Entfernung ſchmal und begrenzt ausſah, aber breit und unbeſtimmt wurde, wenn man näher kam.
Der Wein erwärmte das Herz des alten Mannes, und er erzählte uns eine Geſchichte von einem vergrabe⸗ nen Schatze, der unter dem Schloſſe des mauriſchen Kö⸗ nigs liege. Sein Haus grenze an die Grundmauer des Schloſſes. Der Pfarrer und der Notar hätten dreimal von dem Schatze geträumt, und begonnen, an dem durch die Träume bezeichneten Orte zu graben. Sein eigener Schwiegerſohn habe den Klang ihrer Bicken und Spa⸗ ten in der Nacht gehört. Niemand wiſſe, was ſie ge⸗ funden; ſie ſeyen plötzlich reich geworden, hätten aber ihr Geheimniß für ſich behalten. So war der alte Mann einſt vor der Thüre des Glückes geweſen, war aber ver⸗ urtheilt, nie mit ihm unter daſſelbe Dach zu kommen.
Ich habe bemerkt, daß die in ganz Spanien gäng' und geben Geſchichten von Schätzen, welche die Mauren vergraben, unter den ärmſten Leuten am gangbarſten ſind. Die gütige Natur tröſtet auf dieſe Art mit Schatten für die Entbehrung des Weſentlichen. Der Durſtige träumt von Quelle und ſtrömenden Bächen; der Hungrige von idealen Schmäußen; und der Arme von Haufen verbor⸗


