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Pfade für Maulthiere und zu häufig von Raͤubern be⸗ lagert ſind, nothwendig machte. Der werthvollere Theil unſeres Gepäcks war durch Arrieros vorausgeſchickt wor⸗ den; wir behielten nur Kleidung und das Nothwendigſte für den Weg und Geld für die Ausgaben der Reiſe bei uns; doch ſteckten wir von letzterm einen kleinen Ueber⸗ ſchuß zu uns, um den Erwartungen der Räuber, wenn wir angegriffen würden, Genüge zu thun, und uns die rauhe Behandlung zu erſparen, die den zu ſparſamen geldarmen Reiſenden erwartet. Zwei ſtarke Pferde wur⸗ den für uns, ein drittes für unſer kleines Gepäck und einen ſtämmigen Biskaier gemiethet, einen Burſchen von ungefähr zwanzig Jahren, der uns durch die Irrgewinde der Bergwege führen, für die Pferde ſorgen, gelegentlich die Stelle unſeres Bedienten und immer die unſeres Wächters vertreten ſollte; denn er hatte einen furchtba⸗ ren Trabuco oder Karabiner, um uns gegen Rateros, oder Straßenräuber zu Fuß, zu vertheidigen; er prahlte mit dieſer Waffe ungemein viel, obgleich ich, zur Unehre ſeiner Anführerſchaft, ſagen muß, daß ſie gewöhnlich un⸗ geladen hinter ſeinem Sattel hing. Er war jedoch ein treues, munteres, gutherziges Weſen, voller Phraſen und Sprichwörter, wie jenes Wunder von Knappen, der be⸗ rühmte Sancho ſelbſt, deſſen Namen wir ihm gaben; und als echter Spanier überſchritt er, obgleich wir ihn mit genoſſenſchaftlicher Vertraulichkeit behandelten, nicht einen Augenblick, ſelbſt nicht in ſeiner beſten Laune, die Grenzen des reſpectvollen Anſtandes. So ausgerüſtet und begleitet begaben wir uns auf die Reiſe, in der echten Stimmung, uns zu vergnügen.


