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von den Knöcheln bis zu den Hüften reichen, und durch Schnüre an einen Gürtel befeſtigt ſind, der ihnen um den Leib geht, ſodann aus einem Hemde von einem be⸗ reiteten, bis auf die Knie herabgehenden, Hirſchfelle mit weiten, hängenden Armeln. Die Weiber ſind mit einem weiten Rock aus demſelben Stoffe bedeckt, der von dem Halſe bis auf die Füßen reicht, und mit Franſen, Knöpfen, Trotteln und Falkenſchellen verziert. Die Kleider von beiden Geſchlechtern werden in der Regel mit Pfeifen⸗ erde gereinigt, die in einigen Theilen des Landes im Ueberfluſſe gefunden wird, und jedes Individuum hat zwei oder drei Anzüge zum wechſeln. Sie haben keine beſtändige Kopfbedeckung, ſondern ſchützen ſich bei naſ⸗ ſem und ſtürmiſchem Wetter mit einem Theile ei⸗ nes Büffellederkleides, das vollkommen dem Zweck eines Oberrockes entſpricht. Die Würde eines oberſten Häuptlings ihres Stammes iſt erblich, allein wegen ihrer beſtändigen Kriege haben ſie die weiſe und heilſame Ge⸗ wohnheit angenommen, zu ihrem Anführer in der Schlacht
jenen Krieger zu erwählen, der die größte Weisheit, Stärke
und Tapferkeit in ſich vereint. Die Wahl findet alle Jahre Statt, und es iſt bisweilen der Fall, daß der General in einem Feldzuge, ein Gemeiner in dem nächſten wird. Dieſes Kriegshaupt, wie ſie ihn nennen, hat, wenn er zu Hauſe iſt, ganz und gar kein Anſehen, wenn aber die Keieger zu ihren Jagd⸗Expeditionen nach den Büffelebenen aufbrechen, dann übernimmt er das oberſte


