Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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gleichen gefährliche Expeditionen aufzugeben, und ſich auf die Producte ihres eigenen Landes zu beſchränken, dann erwiederten ſie, daß ihre Väter immer auf den Büffelrevieren gejagt hätten, daß ſie von ihrer Kindheit gewohnt ſeyen, daſſelbe zu thun, und daß ſie einen Ge⸗ brauch nicht aufgeben würden, der ſeit mehreren Gene⸗ rationen unter ihrem Volke beſtehe.

Mit Ausnahme der grauſamen Behandlung ihrer Gefangenen, die, da ſie allen wilden Völkern gemein iſt, ihnen nicht als ein beſonderes Laſter angerechnet werden kann, haben die Flatheads weniger Fehler an ſich, als andere Stämme, die ich antraf. Sie ſind ehrbar in ihrem Benehmen, tapfer im Feld, ruhig und ihren Häupt⸗ lingen gehorſam; ſie lieben die Reinlichkeit und ſind entſchiedene Feinde der Unwahrheit und des Betrugs je⸗ der Art. Ihre Frauen ſind vortreffliche Hausweiber und Mütter und in ihrer Treue ſo geprüft, daß wir nie von einem Beiſpiele vernahmen, daß eine ihrem Manne un⸗ treu geworden wäre. Sie ſind auch frei von dem Laſter der Verläumdung, das ſo gemein bei den niedern Stäm⸗ men iſt; und die Faulheit iſt ihnen fremd. Beide Geſchlechter ſind verhältnißmäßig ſehr ſchön und ihre Geſichtsfarbe iſt etwas lichter, als das bleichſte Kupfer, wenn es friſch geſcheuert iſt. Sie ſind merkwürdig ſchön gebaut, von etwas ſchlanker Geſtalt, und nie dickleibig. Die Kleidung der Männer beſteht einzig in langen Bein⸗ kleidern, bei den Canadiern Mettaſſes genannt, welche

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