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deten, wo ſie ſich, wie die Schafe in Pferche, verſammel⸗ ten, und ſich und ihr Gewiſſen den Händen dieſer geiſt⸗ lichen Hirten übergaben. Es ging nichts, wie man uns erzählt, über die unbedingte Anhänglichkeit der indiani⸗ ſchen Bekehrten an die Väter der Jeſuiten, und der katholiſche Glaube wurde weit über die Wildniß ver⸗ breitet. 1
Die wachſende Macht und der Einfluß der Jeſuiten in der neuen Welt, erregte endlich die Eiferſucht der ſpaniſchen Regierung, und ſie wurden aus der Colonie verbannt. Der Gouverneur, der nach Californien kam, um ſie zu vertreiben, und die Regierung des Landes zu übernehmen, erwartete, eine reiche und mächtige Brü⸗ derſchaft zu finden, die in ihren Miſſionen Schätze zu⸗ ſammen geſcharrt habe, und eine Armee von Indianern, die bereit ſtünde, ſie zu vertheidigen. Er fand aber im Gegentheile einige wenige ehrwürdige, ergraute Prieſter, die ihm demüthig entgegen kamen und denen ein Gedränge weinender und unterwürſiger Eingebornen folgte. Das Herz des Gouverneurs wurde, wie man ſagt, durch dieſen unerwarteten Anblick ſo gerührt, daß er Thränen vergoß; er hatte aber ſeine Befehle zu voll⸗ ziehen.
Die Jeſuiten wurden an den Ort ihrer Einſchif⸗ fung von ihren einfältigen, ſie liebenden Pfarrkin⸗ dern begleitet, die unter Schluchſen und Thränen von ihnen Abſchied nahmen. Viele von den Letzteren ver⸗


