Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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nenden Fruchtbarkeit. Es gibt Thäler, in welchen man die herrlichen Gewächſe der tropiſchen Länder in üppiger Fülle wachſen ſieht. Man findet hier das Zuckerrohr und die Indigopflanze, die eine ſolche Vollkommenheit erreichen, welche die irgend eines andern Theiles von Amerika übertrifft. Hier blüht die Olive, die Feige, die Dattel, die Pomeranze, die Citrone, der Granat⸗ apfel und andere Früchte, die dem üppigen Klima des Südens angehören und Trauben ſind hier im Ueberfluß, die einen vortrefflichen Wein geben. In dem Innern findet man Salzebenen; Silberminen und einige wenige Goldadern ſollen hier ebenfalls vorhanden ſeyn, und Perlen von dem ſchönſten Waſſer werden an der Küſte gefiſcht. att

Auf der Halbinſel Californien ließen ſich 1698 zu⸗ erſt die Jeſuiten nieder, die in Hinſicht der Einwohner insgemein die wohlthätigſten Coloniſten waren. Sie faßten feſten Fuß in dem Lande ohne militäriſche Hülfe, einzig durch ihren religiöſen Einfluß. Sie machten ei⸗ nen Vertrag und traten mit den Eingebornen in die freundſchaftlichſte Verbindung, welche Letzteren damals fünf und zwanzig bis dreißig Tauſend Seelen zählten, und ſie gewannen ihr Zutrauen und eine moraliſche Ge⸗ walt über ſie, die eine vollkommene Veränderung ihrer Lage bewirkte. Sie errichteten elf Miſſionsniederlaſſun⸗ gen, in den verſchiedenen Thälern der Halbinſel, die Vereinigungsplätze für die ſie umgebenden Wilden bil⸗