Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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zerrten ihn hin und her und zogen ihn rückwärts, bis die Wuth dem Thiere neue Kräfte verlieh, es ſich von ihnen los riß und mit funkelnden Augen und dumpfem Gebrülle auf irgend einen Feind vor ſich los ſtürzte. Wenn aber nach einer kleinen Weile dieſer augenblick⸗ liche Wuthanfall vorüber war, dann ſank es gewöhnlich erſchöpft zu Boden nieder, und gab den Geiſt auf. Die Pfeile wurden ihm alsdann aus dem Leibe geriſſen, ihm die Zunge als Leckerbiſſen aus dem Halſe geſchnitten, und ſein todter Körper zum Schmauſe für die Wölfe liegen gelaſſen.

Seinen Lauf den Bärenfluß hinauf verfolgend, kam Capitän Bonneville am 13. Juni an dem kleinen Schlan⸗ genſee an, wo er vier bis fünf Tage lagerte, um ſeine Ufer und Ausflüſſe zu unterſuchen. Die Letzteren fand er ſo außerordentlich ſchlammig und ſo von Sümpfen und Kothlachen umgeben, daß er genöthiget ward, Kähne von Binſen zu erbauen, um ihn unterſuchen zu können. Die Mündungen aller Flüſſe, welche von Weſten her in dieſen See fallen, ſind moraſtig und unbedeutend; auf der Oſtſeite iſt jedoch eine ſchöne Bucht, bisweilen von hohen Felsvorſpringen unterbrochen, die bis an das Ufer des See's gehen, und den maleriſchen Character der Scene erhöhen. Das Waſſer iſt ſehr ſeicht, hat aber einen Ueberfluß von Forellen und andern kleinen Fiſchen.

Nachdem er den See beſehen hatte, ſetzte Capitän Bonneville ſeine Reiſe fort, bis er etwas weiter oben,