Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
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zeigen oder Furcht zu äußern, würde ſo viel geweſen ſeyn, als ſeine Schwäche zu verrathen und ſie zum An⸗ griffe einzuladen. Er nahm daher ſogleich eine kriegeri⸗ ſche Stellung an, befahl den Squaws, die Pferde nach einem Wäldchen von Eſchenbäumen zu führen, ſie abzu⸗ packen und anzubinden, und ließ durch ſeine Handvoll Leute ein fürchterliches Getöſe machen; die Führer ritten auf und ab und ſchrieen was ſie konnten, als wenn zahlreiche Streitkräfte ſich zu einem Angriffe anſchickten.

Um die Täuſchung über ſeine Stärke zu unterhal⸗ ten, befahl er, mit der Nacht eine Menge Extrafeuer in ſeinem Lager anzuzünden, und hielt ſtrenge Wache. Seine Leute waren angewieſen, ſich für ein augenblickliches Gefechte in Bereitſchaft zu halten. In ſolchen Fällen ſchläft der erfahrne Biberfänger in ſeinen Kleidern, mit ſeiner Büchſe neben ſich, und den Schrotgürtel und die Pulverflaſche im Griffe, ſo daß er im Fall eines Lärms ſogleich Hand an ſein Gewehr legen und vollkommen bewaffnet aufſpringen kann.

Capitän Bonneville war ebenfalls äußerſt beſorgt, die Pferde in Sicherheit zu bringen und ſtellte eine ſorg⸗ ſame Wache bei ihnen auf; denn dieſes ſind der Hauptzweck und die Hauptgefahr eines nächtlichen Angriffs. Die Hauptabſicht des lauernden Wilden geht dahin, einen paniſchen Schrecken unter den Pferden zu verbreiten. In ſolchen Fällen erſchreckt ein Pferd das andere, bis ſie alle unruhig werden und ſich los zu reißen ſuchen.