Teil eines Werkes 
3. Theil (1837)
Einzelbild herunterladen

- 10

holten, von Segenswünſchen begleiteten Lebewohl ihres Weges ritten.

Am folgenden Tage ſtieg Capitän Bonneville völlig das Gebirg hinab und lagerte ſich an das Ufer des Schlan⸗ genfluſſes, wo er acht Zoll hohes Gras im Ueberfluſſe fand. In dieſer Gegend ſah er an den Felsufern des Fluſſes mehrere Prismoiden von Baſalt, die ſich fünfzig bis ſechszig Fuß hoch erhoben.

Es fiel mehrere Tage nichts beſonders Merkwürdi⸗ ges vor, während ſie ſich längs dem Schlangenfluſſe hin, und über ſeine Nebenſtröme, bewegten. Nachdem ſie über den Flintenbach gekommen waren, nahmen ſie an mehreren Zeichen wahr, daß ſich weiße Menſchen in der Nähe befänden und Capitän Bonneville mühte ſich ſehr zu entdecken, ob ſolche nicht von ſeinen eigenen Leuten wären, um ſich mit ihnen zu vereinigen. Er erfuhr bald, daß ſie der Hunger aus dieſer Gegend vertrieben habe, und ſie nach den Büffelbezirken gezogen wären, wohin er jetzt ſeinen Lauf richtete. Er fand, während er ſo an dem Schlangenfluſſe hinzog, mehrere kleine Horden der Shoshonies, die an den kleineren Strömen von Forellen und andern Fiſchen lebten, die ſie in dieſer Jahreszeit in großer Anzahl inFiſchfallen fangen. Der größere Theil des Stammes war jedoch in die Ge⸗ birge gedrungen, um das Elenthier, Rothwild und das Ahſahta oder Dickhorn zu jagen.