Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
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die er im weiten Weſten geſehen habe; indem ſie die Größe und Schönheit von Gebirg und Ebenen, klaren Strömen und ungeheuern, im Winde wogenden, Wieſen vereinte.

Wir wollen dem Capitän nicht auf ſeinem Jagdzuge folgen, der bis Anfang Juni's dauerte, noch umſtändlich alle Kunſtgriffe der beiden aufeinander wetteifernden Partien und ihre verſchiedenen Pläne erörtern, ſich ein⸗ ander zu überliſten und aus dem Felde zu ſchlagen. Es ſey genug, hier anzuführen, daß, nachdem ſie mit wechſelndem Glücke verſchiedene Ströme beſucht und an denſelben gelagert hatten, Capitän Bonneville früh im Juni nach dem beſtimmten Sammelplatze bei ſeinen

Verſteckgruben aufbrach. Auf ſeinem Wege gab er ſei⸗

nen Leuten eine große Büffeljagd*) zum Beſten. Die Kundſchafter hatten berichtet, daß ſich zahlreiche Herden derſelben in einer Ebene jenſeit einer dazwiſchen liegen⸗ den Anhöhe befänden.

Es wurde ſogleich Halt gemacht, die flinkſten Pferde wurden beſtiegen und eine Partie begab ſich nach dem Gipfel der Anhöhe, von welcher ſie die große Ebene unten voller Büffelherden ſchwärmen ſahen. Capitän Bonneville deutete jetzt den Platz an, wo er lagern werde, und wohin die Jäger das Wild zu treiben hät⸗

*) Eine intereſſante Erzählung von dem Büffel findet man in dem Anhange.