Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
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tigen reichlichen Weiden noch einmal in guten Stand geſetzt haben würden.

Die beiden, mit einander wetteifernden Partien, la⸗ gerten jetzt beiſammen; nicht aus guter Kameradſchaft, ſondern um ſich einander im Auge zu behalten. Ein Tag ging nach dem andern hin, ohne daß ſie im Stande geweſen wären, nach dem Maladelande zu kommen. Sublette und Jarwie bemühten ſich, ihren Weg überſdas Gebirg zu erzwingen; der Schnee lag aber ſo hoch, daß ſie genöthigt wurden, umzukehren. Des Capitäns Pferde nahmen indeſſen täglich an Stärke zu, und ihre Hufen, die ſie im Gebirgsdienſte abgelaufen hatten, wuchſen. Auch vermehrte der Capitän ſeinen Vorrath von Lebens⸗ mitteln ſo, daß der Verzug ganz zu ſeinem Vortheile war.

Jedem, der bloß die Karte des Landes anſieht, wird die Schwierigkeit vom Godin's⸗ nach dem Maladefluſſe zu gelangen, unerklärlich ſcheinen, da die dazwiſchen lie⸗ genden Gebirge ſich in der großen Ebene des Schlan⸗ genfluſſes endigen, ſo daß es, dem Anſcheine nach, ſehr leicht iſt, um den Fuß der Gebirge zu gehen.

Hier trifft man aber einige der auffallendſten Er⸗ ſcheinungen dieſer wilden und erhabenen Region an. Die große niedere Ebene, die ſich an dem Fuße dieſer Gebirge hinerſtreckt, iſt nahe an ihrer Baſis, voller Kämme und Felſenriffe, die den Wogen des Oceans gleichen, welche ſich an einer Felſenküſte brechen.