Einer dieſer Perſonen, die ich beſonders lieb ge⸗ wann, war Capitän Bonneville von der Armee der ver⸗ einigten Staaten, der auf einer Art von herumſtreiche⸗ riſcher Unternehmung dem Soldaten den Biberfänger und Jäger ganz eigenthümlich aufgeprägt hatte.
Da ſeine Streifzüge und Abentheuer das Haupt⸗
Thema der folgenden Seiten bilden, ſo wird eine kurze biographiſche Skizze von ihm dem Leſer wohl nicht un⸗ willkommen ſeyn.
Capitän Bonneville iſt von franzöſiſcher Herkunft. Sein Vater war ein würdiger, alter Emigrant, der vor langen Jahren in dieſes Land gekommen war, und ſeinen Wohnſitz in Neu⸗York aufgeſchlagen hatte.—
Er wird als ein Mann dargeſtellt, der für das ſchmutzige Ringen einer geldgierigen Welt nicht ſehr gemacht war; allein ein glückliches Temperament, eine herrliche Einbildungskraft und eine Einfachheit des Her⸗ zens beſaß, die ihn befähigten, ihren Prüfungen und Anfechtungen zu widerſtehen.
Er war ein wohl unterrichteter, mit den lateiniſchen und griechiſchen Autoren wohlbekannter Mann, der die neuern Claſſiker vorzüglich liebte. Sein Buch war ſein Elyſium; war er einmal in ſeinen Voltaire, oder Cor⸗
neille, Racine oder ſeinen engliſchen Lieblings⸗Schrift⸗
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