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in Gefahr waren. Auch um die Lagerplätze fand man ſie oft haufenweiſe. Einmal ſah man einen Knäul derſel⸗ ben zuſammengeſchmiegt und ſich in der Sonne gütlich thuend. Man ſchoß mit Schrot nach ihnen und tödtete und verwundete ſiebenunddreihig. Um jeden unwillkom⸗ menen Beſuch dieſer Thiere zur Nachtzeit zu verhüten, ſtreute man Taback um die Zelte, ein Kraut, vor welchem ſie einen eigenthümlichen Widerwillen haben.
Am achtundzwanzigſten Juli kamen unſere Reiſenden an die Mündung des Wallah⸗Wallah, eines ſchönen, klaren Fluſſes, gegen ſechs Fuß tief und fünfundfünfzig Schritte breit; er fließt raſch über ein Bett von Sand und Kies und ſtürzt ſich, wenige Meilen unter dem Lewis⸗River, in den Kolumbia. Hier ſollten ſich die Abtheilungen, welche bis hierher mit einander gezogen, trennen, und jede ihrer beſondern Beſtimmung folgen. 3
An den Ufern des Wallah⸗Wallah wohnte der gaſt⸗ freie Stamm gleiches Namens, welcher Crooks und John Day in der Zeit ihrer Noth ſo edel beigeſtanden. Sobald ſie von der Ankunft der Geſellſchaft hörten, eilten ſie⸗ herbei, ſie zu begrüßen. Sie zündeten ein großes Freu⸗ denfeuer an dem Ufer des Fluſſes an und tanzten um daſſelbe.
Die Wallah⸗Wallah's ſind ein Reiterſtamm. Ihr Pferdgeſchirr iſt roh und unzweckmäßig. Hohe Sättel, aus Rehfell plump gearbeitet, mit Haaren ausgeſtopft, welche die Haut des Thieres wund reiben und roh laſſen;


