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Wär' ich doch, o Magdalene!
Der Eremit von Tambelaine,
Dem, nach brünſtigem Gebet,
Keuſch dein Mund, vor ſeinem Ohre, Deine letzten, kleinen Sünden Schüchtern jungfräulich geſteht.
Hätt' ich doch, o Magdalene!
Nur das Auge der Phaläne,
Wenn mein Kind zum Schlaf ſich legt, Und ſie mit den bunten Flügeln
An die klaren Fenſterſcheiben
Deiner ſtillen Kammer ſchlägt.
Wenn dein Buſen, Magdalene!
Aus dem Fiſchbeinleibchen ſchlüpfet, Nicht vom Mieder mehr bedrängt, Und die Schaam, dich nackt zu ſehen Mit dem Kleid, unſchuld'ge Dirne! Deinen Spiegel raſch verhängt!
Wenn du wollteſt, Magdalene! Sollte voll bald von Vaſallen Deine kleine Wohnung ſein; Und dein Betpult ſollte decken, Mit dem ſchwarzen Schillertafte, Seiner Bögen rauhen Stein.


