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Orientalen und Balladen / Victor Hugo. Dt. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Die Ladung Wohlgerüche, die ihn verjüngen kann? Ob ſeinen Ruhm man ihm in Stambul nicht verzeihet? Hat ein Zigeunerweib vielleicht ihm prophezeihet:

Der finſtre Stumme komme an?

Was hat der ſüße Sultan? ſo fragten die Sultanen, Traf er mit ſeinem Sohn gar unter den Platanen

Die braune Favoritin mit ihrem Lockenhaar?

Hat in ſein Bad ihm ſchlechte Eſſenzen man geſchüttet? Sah in des Fellah's Sack, im Staube ausgeſchüttet, Ein Haupt er, das für ſein Serail erwartet war?

Was fehlt denn unſerm Herrn? So quälen ſich die Sklaven.

Sie irren ſich.— Ach! wenn, verloren für die Braven

Gleich einem Krieger ſitzend, der ſich beleidigt fühlt,

Dem Greiſe, gleich unfähig der Jahre Laſt zu tragen,

Er ſeit drei langen Nächten und ſeit drei langen Tagen

Mit ſeinen Händen ſeine Stirn zerwühlt.

So iſt es nicht, weil er ſah die Empörer ſtürmen, Und ihn belagern in des Harem's feſten Thürmen,* Bis in ſein Schlafgemach ſchleudern den Feuerbrand; Nicht, weil des Vaters Schwerdt ihm ſtumpf ward in

den Händen, Nicht, weil er Azrael ſah an der Erde Enden Nicht, weil im Traum der Stumme vor ihm ſtand.