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Orientalen und Balladen / Victor Hugo. Dt. von O. L. B. Wolff
Entstehung
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Wenn den Koloß man ſieht, öffnend den Merieoden Die Wunde, klaffend weit,

uUnd die Galeere blutet, trotz dem daß ſie umzogen Von eh'rner Rüſtung breit;

Wenn auß's Gerathewohl ſie ſchwimmt wie eine Leiche, Miit off'nem Raume dort einher,

Gleich einem todten Fiſch, deß Bauch, der große, bleiche, Verſilbert rings das grüne Meer:

Dann Ruhm dem Sieger, Ruhm! es fällt im Pulver⸗ dampfe,

Auf's fremde Schiff ſein Anker hin,

So wie ein mächtiger Adler nach wildem, heißem Kampfe,

Die Kralle legt auf ſeine Beute hin.

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Am großen Maſt hat er alsbald emporgezogen,

Sein Banner, das der Wind bewegt,

Und deſſen gold'ner Schein ſich wechſelt in den Wogen, Entfaltet und zuſammenlegt.

Dann ſieht die Völker man ſtolz ihre Farben halten, Und mit der höchſten Pracht,

Den Purpur, den Azur, das Silber weit entfalten,

Zu künden ihre Macht.