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Aus dem Allen entſpringt das Reſultat, daß der Orient, ſei es als Bild oder als Gedanke, eben ſowohl für den Verſtand wie für die Einbildung zu einer Art, von allgemeiner Beſchäftigung geworden iſt, der der Ver⸗ faſſer dieſes Buches vielleicht unwiſſentlich gehorcht hat. Die orientaliſchen Farben haben, wie von ſelbſt alle ſeine Gedanken, alle ſeine Träume getränkt; und ſeine Gedanken und Träume wurden wechſelweiſe und ohne daß er es wollte, hebräiſch, türkiſch, griechiſch, perſiſch, arabiſch, ſpaniſch ſelbſt; denn Spanien iſt noch Morgen⸗ land, Spanien iſt halb afrikaniſch, Afrika halb aſiatiſch.
Er hat ſich von dieſer Poeſie, die ihm kam, beherr⸗ ſchen laſſen. Gut oder ſchlecht; er nahm ſie an und ſie machte ihn glücklich. Uebrigens hatte er immer eine lebhafte Sympathie als Dichter— man verzeihe ihm, daß er ſich einen Augenblick dieſen Titel anmaßt— für die Welt des Orients. Es war ihm, als ſähe er von weitem eine hohe Poeſie darin glänzen.— Es iſt eine Quelle, in welcher er ſchon lange ſeinen Durſt zu ſtillen wünſchte; dort iſt in der That Alles groß, reich, frucht⸗ bar, wie im Nittelalter, dieſem andern Meer der Poeſie.— Und da er hier doch darauf gekommen iſt, im Vorübergehn, warum ſollte er es nicht ſagen. Es ſcheint ihm, als habe man bis jetzt viel zu ſehr die moderne Epoche im Jahrhundert Ludwig's XIV und das Alterthum in Rom und Griechenland erblickt; würde man nicht von größerer Höhe und weiter ſchauen, wenn


