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Du biſt nicht mehr, mein Liebling!— nimmer ſeh⸗ Ich ſcherzend durch den breiten Strom dich ſchwimmen, Nie auf den Bergen jagen dich das Reh,
Nie mehr des Eichbaums Krone dich erklimmen! Niemals, dein Kinn vom erſten Flaum umflogen, Seh' ich die erſte Liebe dich erfreun;
Nie legen dich, was dir erwarb dein Bogen,
Zu der Geliebten Füßen auf den Rain;
Nie ſeh' ich für das rauhe Fell des Bären
Von ihren Locken eine dich begehren!—
Nicht ſagen unſre Krieger mir:„dein Sohn
Iſt ſeines Vaters werth! er geht
Furchtlos einher mit Axt und Lanze ſchon,
Und reicht den Greiſen ernſt das Kalumet!“— Wie eine Fremde werd' ich beiden Andern ſein, Und man wird ſagen:„Tief im Hain
Iſt dieſes Weibes Sohn der Winde Spiel!
Nicht ſtarb er, wie ein Krieger, welcher fiel,
Der todeswund in ſeinem Blute ſchwimmt!
Er iſt es, deſſen ſchwanker Todtenpfühl
Die einſam ſteh'nde Palme krümmt!“
Du biſt nicht mehr!— Brich, armes Mutterherz! Dein ſüßes Auge grüßt mich nimmer.
Weh', Mutter war ich!— Ach, mein Schmerz Sagt mir, ich bin es noch, ich bin es immer! Hoch in der Palme düſterm Laube,


