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Drum— weil manch Herz voll ſtoiſcher Tugend, O Städter, eure Haſt gedämpft!
Drum auch— weil eine Heldenjugend 2 An eurer Seite kühn gekämpft!
Fortan, wie euer Loos auch falle,
Habt eine Seele nur ihr Alle,
Die euch entflammt in jedem Streit!
Dem Tage Preis, der abgelaufen!
Noch geſtern wart ihr nur ein Haufen;
Ein Volk, o Brüder ſeid ihr heut'!
Und ſie, des Meineids und der Kühnheit Rather, Seht, welch ein Volk ſie frevelnd unterdrückt! Die Geißeln ſie, die ſtets der ew'ge Vater
Den letzten Herrſchern ſolcher Stämme ſchickt! Sie glaubten, in des Irrthums Nacht befangen, (Zu ſtürzen ſie, hat Gott ſie nicht erhellt!)
Sie fingen, wie ſie einen Vogel fangen
Im Netz, die Freiheit einer Welt!
O, Nichts verwiſchet!— Wunden ehrten Stets ja des Kriegers Angeſicht!
So nehmet denn auch der verheerten Stadt dieſes Kampfes Narben nicht!
Um die Gefallnen laßt uns klagen!
Die hohen Todten laßt uns tragen,


