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Die gibelle.
Ein Nichts weiß zu beleben ſie. Neugieris Und flatterhaft, durchirret Alles ſie,
Was reizend iſt, und weilet nirgendwo; So wenig, als auf Blumen die Zephyre⸗ Der Bienen ſüße Nebenbuhler, weilen, Und als der Kuß auf rothen Lippen weilt.
André Chénier.
Beginnt die ſchimmernde Libelle
Den Flug beim Nah'n des Lenzes friſch, Dann oftmals, flatternd um die Quelle, Zerreißt ihr Flügelkleid, das helle,
Das tauſenddornige Gebüſch.
So, Jugend, die du, baar der Zügel, Nach allen Seiten ohne Ruh' Schweifſt(ſpieg'le dich in dieſem Spiegel!), Zerreißeſt oftmals deine Flügel Im Dorngebuſch der Lüſte du! Mai 1827.


