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Doch deren Mund als ihren Gott dich preiſ't! Ob Oriflamm', ob Tricolor uns ſchaue,
Wir ziehen nicht an dem verruchten Taue, Das deinem Piedeſtale dich entreißt!
O, welch ein Todtenfeſt woll'n wir begehen! Auch wir einſt können unſre Schlachten ſehen! Sie hören ſollſt in deinem Sarge du!
Mit jedem Welttheil um den Vorrang ringend, Führt unſre Schaar, die jzunge Freiheit ſingend, Die junge Poeſie dir zu!
Und wohl dann biſt du bei uns aufgehoben,
In dieſer mächt'gen Hauptſtadt lautem Toben, Bedeckt von deiner Säule, ernſt und hehr, Bedeckt von dieſem Pflaſter, drauf Kanonen Vorüberraſſeln, drauf der Legionen
Schritt dröhnt:— das Volk iſt auch ein Meer!
Für die Tyrannen Zlitz und Sturmgebrülle, Doch fuͤr das Grab, das hundertjähr'ge, ſtille, Hat es ein langes, endlos langes Weh, Ein Seufzen, klagend, wie ber Welle Tönen, Das deinen Schatten ſich nicht ſehnen
Nach dem Gemurmel läßt der See.
11. Oktober 1830.


