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Nit euren Eiſen brech' ich meine Ketten;
Wollt euren Weibern, euren Müttern retten Die Tage, die ihr ihnen ſchuldig ſeid!
Man gibt euch Frieden, Leben, Freiheit wieder; Um alles das beneid' ich euch nicht, Brüder!— Erweckt mein Himmel euren Neid?“—
Die Trommel dröhnt, die Stunde hat geſchlagen, Der Jüngling geht, daß man ihn fällt.
Wo ſeine Schweſter, ihn davonzutragen
Den Henkern?— Märt'rer wird der Held! Mit Wort und heiligem Exempel
Ihn ſtärkend, folgt, verwieſen aus dem Tempel, Ein Biſchof ihm auf das Schaffot;—
So ſehn die Sieger, die nach Blute dürſten, Mit dem Soldaten, welcher ſeinem Fürſten Treu war, den Prieſter ſterben, der es Gott!
3.
Und ihr, für die dies heil'ge Blut gefloſſen, Lobet den Herrn, der eure Feſſeln bricht! Glücklich, Sombreuil! wer ſo mit Feuerroſſen Gen Himmel fährt, bedarf der Trauer nicht! Man gibt euch endlich eine Heimath wieder! Gefangene, bald ſchwebt hernieder
Die Freiheit, eurer Knechtſchaft Ziel
Euch zu verkuͤnd'gen! eure Ketten ſpringen!


