Und unſrer Zeiten Duldſamkeit zumal:—
O, ſeid zufrieden! leſet die Geſchichten
Der neuen Zeit! laßt unſre Thaten richten!— Singt Frevel, denn ihr habt die Wahl!
Mir gab die ernſte Muſe, die verſchleiert
Auf Gräbern ſitzt, die eh'rne Lyra nicht!
Doch Henker niederdonnern, die man feiert, Und Todte rächen möchte mein Gedicht.
Gern hielt' ich, wenn auch nur auf Augenblicke, Den irregeh'nden Genius zurücke
In ſeinem freveln, wilden Lauf:—
So hielt der Mann vom Volke der Hellenen, Ein Einziger, mit Händen und mit Zähnen Ein ſturmgetrieben Fahrzeug auf!
2.
Ein wehrlos Heer der Uebermacht erliegen
Sah Quiberon's einſames Buchtgeſtad.
Zwei Führer winkten, die Geſchütze ſchwiegen; Nicht mehr in Waffen blitzend, that
Die Front' ſich auf.— Zu retten ſeiner Soldaten Leben bot der Führer Einer. Sein Haupt dem Andern dar als blut'ges Pfand. Im Angeſicht der Fahnen, vor den Ohren
Der Krieger ward der Bund beſchworen;
Die Beiden gaben ſich darauf die Hand.


