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Ruhig, ein Bote neuer Schmerzen,
Belebt in ſeinem ſtarren Herzen
Sich das Gedächtniß alter Zeit.
Er ſaget ihnen, was ſie dulden müſſen:
Der Zukunft Schleier glaubt man ſchon zerriſſen, Und hört doch die Vergangenheit.
3. „Jenſeit des Jordans gab nach langem Streite Der Herr den Kindern Iſrael ein Reich, Und bald an dieſes Stromes andrer Seite Verheißet er den Himmel euch. Bald ſind verweht hier eure Spuren; Auf fernen, mörderiſchen Fluren Bereitet euch der Herr ein Grab. Zum Untergang ſeh' euren Stern ich eilen; Doch noch im Sterben ſtürzte Gaza's Säulen Der Mann, dem man die Mühle gab.
Weh', eure Krieger ſeh' ich untergehen,
Der Rache nur, nicht auch der Strafe froh; Doch weichen ſollen ſie die Heere ſehen,
Vor denen feig der Fremdling floh.
Ihr fallt nicht all' von kühnen Händen:
Den Fluthen wird man ein'ge ſpenden—
Von Kähnen wirft man ſie hinein.
Der zieht mit Knochen, weil es fehlt an Särgen;


