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„Einſt, ſagt man, ſchaut' in ferne Zeiten Geweihter Dichter heller Blick;
Enthüllen konnten ſie und deuten
Der Welt ihr künftiges Geſchick.
O, ſag' den Menſchen du dein Wiſſen!— Du gehſt, wie ſie, in Finſterniſſen:
Vom Himmel fällt kein Strahl des Lichts; Die Lyra mangelt der Propheten;
So blind, wie ſtumm, ſagt den Poeten Die Muſe von der Zukunft nichts.“
Friſch ſieht man, wen ein göttlich Brennen Durchglüht, der Zukunft ſich vertraun; Des Abgrunds Tiefe kann nur kennen, Wer ſich hineinſtürzt ohne Graun.
Er geht zum Tod mit heiterm Blicke; Daß der gerechte Mann das Glücke
Des Laſters büßt, ſagt ihm ein Gott.
Im Sterben erſt ein Prophezeier, Zerreißt der Kerker ihm den Schleier, Und Dreifuß wird ihm das Schafott.
„O, daß in mildrer Länder Thalen Du nicht das Licht zuerſt geſehn,
Wo reiner glüht der Sonne Strahlen, Wo Myrthen blühn und Aloën.
Dort, fern den Uebeln, die dich tödten,


