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Der König. Du ſprichſt die Wahrheit; ſtets Litt ich an den Enthauptungstagen.— Recht Hat Nangis.— Todte bringen keinen Nutzen. Und Montfaucon bevölkern, heißt: den Louvre Zur Wüſte machen.— (Mit großen Schritten auf und ab gehend.) Ja, es iſt Verrath, Dem Sohne Heinrichs, grade in's Geſicht Das königliche Recht der Gnade rauben. Was thu' ich ſo, entſetzt, entthront, entwaffnet, In dieſen Mann, wie in ein Grab geſperrt? Sein Mantel iſt mein Leichentuch; es weint Mein Volk um mich.— Nein, nein, ich will es nicht, Daß dieſe beiden Kinder ſterben ſollen. Denn eine Himmelsgabe iſt das Leben Zu deutlich und zu ſchön.(Paufe.) Gott, der da weiß Wohin wir ziehen, kann ein Grab eröffnen; Ein König nicht.— Sie ſollen leben.— Beide Geb' ich den Ihren wieder. Segnen werden Der Greis mich und das Mädchen.— Abgemacht.— Ich hab' es unterzeichnet, ich, der König.— Der Cardinal wird wüthen; deſto ſchlimmer, Dem Bellegarde wird es Vergnügen machen. L'Angely. Man kann wohl ein Mal, irrend, König ſein.—


