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Angelo, Tyrann von Padua. Marion de Lorme / [Victor Hugo]. Dt. von Eduard Duller ...
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Der Herr die Glieder mir mit ſeinem Eiſen. Der Abend kam. Mir ward der letzte Stoß. Es möge, Sire, die Gottheit Sie erhalten! CEr macht eine tiefe Verbeugung und geht ab. Marion ſteht mühſelig auf und ſinkt ohn⸗ mächtig in der Vertiefung der vergoldeten Thür⸗ welche zum Kabinet des Königs führt⸗ nieder.) Der König (eine Thräne trocknend und dem Marquis nachblickend, zu Bellegarde.) Ein König muß ſich zügeln, daß er nicht Der Schwäche weiche. Schwer iſt richtig handeln. (Er ſinnt einen Augenblick nach, dann bricht er heftig ſein Stillſchweigen.) Heut' keine Gnade! Geſtern ſündigt ich zu viel. (Sich Bellegarde nähernd.) Was Sie betrifft, ſo haben Sie vor ihm, Mir, Herzog, manch' Verwegenes geſagt, Das Ihnen ſchaden kann, wenn ich heut' Abend Dem Kardinal mittheile, was ſo eben Von uns geſprochen ward. Es thut mir Leid Um Ihretwillen. Hüten Sie ſich künftig! (Gähnend.) Mein armer Bellegarde, ich ſchlief ſehr ſchlecht! (Mit einem Wink die Garden und die Hoſteute entlaſſend.) Verlaſſen Sie uns, meine Herrn!

(zu L'Angely) Du, bleib!