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Angelo, Tyrann von Padua. Marion de Lorme / [Victor Hugo]. Dt. von Eduard Duller ...
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Gott! wiſſen junge Leute, was ſie thun? Um eines Blicks, um einer Miene willen, Im Grunde oft um Nichts, erzürnt man ſich, Beleidigt und wird heftig; alle Tage Fällt ja dergleichen vor. Das weiß ein Jeder Von dieſen Herrn. Befragen Sie ſie nur! O meine Herrn! iſt es nicht wahr? O Gott, Das grauſe Unglück! Und mit einem Worte, Vermögen Beider Leben Sie zu retten? Ich will Sie lieben, Sire, wenn Sie es thun. O Snade, Gnade! Gott, wüßt' ich zu reden, Sie würden ſehen, würden ſagen, Sire: Man muß es tröſten, dieſes arme Kind! Ihr Didier iſt ihre Liebe! Gnade! O, ich erſticke, Sire! Barmherzigkeit! Der König.

Wer iſt die Dame?

Marion.

Eine Schweſter iſt's, Die hier zu ihren Füßen zittert, Sire! Sie ſind es Ihrem Volke ſchuldig.

Der König. Mir

Und mir vor Allem. Nie noch wüthete Der Zweikampf ſo.

Marion.

Barmherzigkeit iſt Noth⸗