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Angelo, Tyrann von Padua. Marion de Lorme / [Victor Hugo]. Dt. von Eduard Duller ...
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und Alles ſtürzt, wenn ich mit einem Wörtchen Das laut verlange, was ich leiſe will. (Pauſe.) Er macht das Gute ſchlecht, das Schlechte ſchlechter. Der Staat wird, gleich dem König, immer kräͤnker. Nach Innen wie nach Außen Kardinal, Der König nie. Mit ſcharfen Zähnen beißt er Haus Oeſterreich; läßt im Gascogner Golf Die Schiffe Jeden nehmen, der da will.— Verbündet mit dem Guſtav Adolph mich... Sonſt noch, was weiß ich's?— Er iſt überall Gleichſam des Königs Seele; er beherrſcht Mein Königreich, die Meinigen und mich. Ach, ich bin ſchlimm daran! (An's Fenſter tretend.) Und immer Regen! Bellegarde. Sie leiden ſehr, Sire? Der König. Langeweile hab' ich. (Pauſe.)

Ich, Frankreich's Erſter bin der Letzte nur! Mit einem Wildſchütz tauſcht' ich gern mein Loos. 9! Jagd den ganzen Tag, und frank und frei, Von Nichts gequält, unter den Bäumen ſchlafen. Der Jäger ſpotten, bei dem Donner ſingen, Frei leben, wie der Vogel in der Luft.