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Angelo, Tyrann von Padua. Marion de Lorme / [Victor Hugo]. Dt. von Eduard Duller ...
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Die auf dem Greveplatz er abſchlagen ließ— Die Häupter meiner Freunde.— Mit den Tropfen Von ihrem Blut macht er ſeinen Purpur— Mich kleidet er in Trauer. Bellegarde. Aber, Sire! Behandelt er die Seinen beſſer? Hat er Saint⸗Preuil geſchont? Der König. Wenn bitt're Zärtlichkeit Er für die äußert, die er liebt, ſo liebt er Mich glühend heiß... Verbannet meine Mutter! (Heftig, nach langem Schweigen, die Arme kreuzend.) Bellegarde. Doch glaubt er ſtets nach Ihrem Wunſch zu handeln, Ergeben iſt er, ſicher, treu. Der König. Ich haß ihn. Er unterdrückt mich, hindert mich. Ich bin Nicht Herr, noch frei und bin vielleicht doch etwas. Wenn er ſo ſchweren Schrittes auf mich tritt, Befürchtet er denn gar nicht, doch zuletzt Den König aufzuwecken? Neben mir, Dem Winzigen, ſo ſehr ſein Glück auch ſtrahlt, Erzittert es doch ſtets bei meinem Hauch,