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Der letzte Tag eines Verurteilten. Mirabeau. Voltaire, Walter Scott, de La Mennais, Lord Byron / [Victor Hugo]. Übers. von W. Wagner ...
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ſo edel geſtorben, ſo ſchön gefallen! Er ſchien dort ein briegeriſcher Repräſentant der modernen Muſe in dem Vaterlande der antiken. Ein edler Verbündeter des Ruhms, der Religion und der Freiheit, lieh er ſein Schwert und ſeine Leyer den Nachkommen der erſten Dichter; ſchon ließen ſeine Lorbeeren die Wage zu Gun⸗ ſten der unglücklichen Hellenen ſich neigen. Wir, wir insbeſondere, ſchulden ihm die größte Dankbarkeit. Er hat Europa bewieſen, daß die Dichter der neuen Schule, obſchon ſie nicht mehr die heidniſchen Götter Griechen⸗ lands anbeten, ſtets ſeine Helden bewundern, daß ſie, wenn ſie auch den Olymp verlaſſen haben, nimmermehr von den Thermopylen Abſchied nahmen.

Die Nachricht von dem Tode Byron's iſt auf dem ganzen Kontinent mit dem lebhafteſten Gefühle eines allgemeinen Schmerzes aufgenommen worden. Die Kanonen der Griechen haben ſeine ſterblichen Ueberreſte begrüßt, eine National⸗Trauer hat den Verluſt dieſes Fremdlings, mitten unter den öffentlichen Leiden, be⸗ klagt. Die ſtolzen Thore von Weſtminſter haben ſich, wie von ſelbſt geöffnet, damit das Grab des Dichters die Gräber der Könige ehren möge. Sollen wir es ſagen? Mitten unter dieſen ruhmwürdigen Merkmalen der allgemeinen Betrübniß haben wir mit Begierde er⸗ wartet, welchen feierlichen Beweis des Enthuſiasmus Paris, dieſe Hauptſtadt Europas, dem geſchiedenen