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Der letzte Tag eines Verurteilten. Mirabeau. Voltaire, Walter Scott, de La Mennais, Lord Byron / [Victor Hugo]. Übers. von W. Wagner ...
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Schulen, obſchon ſie unſterbliche Werke hinterlaſſen ha⸗ hen, mit den Generationen, deren ſociale Gewohnheiten und politiſche Bewegungen ſie ausgedrückt haben, ver⸗ ſchwinden mußten und verſchwunden ſind. Der Genius unſerer Zeit, vielleicht eben ſo ſchön, wie der der be⸗ rühmteſten Zeiten, kann nicht derſelbe ſein; und es hängt nicht mehr von den jetzigen Schriftſtellern ab, eine ver⸗ gangene Literatur in's Leben zu rufen,*) ſo wenig wie es von dem Gärtner abhängt, die Blätter des Herbſtes auf den Zweigen des Frühlings grünen zu machen.

Man täuſche ſich darin nicht: vergebens verſuchte es eine kleine Anzahl kleiner Geiſter, die allgemeinen Ideen zu dem troſtloſen literariſchen Syſtem des letzten Jahrhunderts zurückzuführen. Dieſes natürlich unfrucht⸗ bare Terrain iſt ſeit langer Zeit vertrocknet. Ueberdies fängt man nicht wieder mit den Madrigalen Dorat's nach den Guillotinen von Robespierre an; und im Jahrhundert von Buonaparte kann man nicht mit Voltaire fortfahren. Die beſtehende Literatur unſeres Zeitalters, ſie, welche

*) Man darf nicht außer Acht laſſen, wenn man dieſes lieſt, daß unter dem Worte Literatur eines Jahrhunderts nicht allein das Enſemble der Werke, die während des⸗ ſelben geſchrieben, zu verſtehen iſt, ſondern außerdem noch die allgemeine Ordnung der Ideen und Empfin⸗

dungen, die, am häufigſten ohne Wiſſen des Autors⸗

ihn bei ſeiner Kompoſition geleitet haben.

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