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mit Schwefel, Vitriol, Alaun und Glauberſalz geſättigt;
dieſe manchfachen Erdarten geben den Bächen, welche es
durchſtrömen, eine dunkle Farbe, und dieſe, ſo wie die ſich leicht ablöſenden Ufertheile des Miſſouri geben den Waſſern dieſes Fluſſes jene dunkeln Farbentheile, welche ſie bekanntlich ſo ſehr trüben.
Ueber dieſes ausgedehnte Gebiet herrſchten die wan⸗ derungsluſtigen Sioux⸗Tetons; ſie nähren ſich von der Jagd des Büffels, des Elenns, des Rehs und der Anti⸗ lope und leben in ſtetem Hader und wildem Kampfe mit den andern wandernden Stämmen.
Während die Boote den Fluß heraufgingen, der von dieſem Lande der Gefahr begrenzt war, ſahen viele der kanadiſchen Reiſenden, deren Furcht erregt worden, mit mißtrauiſchem, ängſtlichem Auge auf die grenzenloſe Steppe, welche ſich zu beiden Seiten ausdehnte. Alles war aber ſtill— kein menſchliches Weſen ſchien da zu hauſen. Dann und wann ſah man ein Rudel Hirſche ruhig auf dem blumendurchwirkten Graſe weiden, oder eine Reihe Büffel, gleich einer Karawane auf dem Marſche, über die ferne Flache der Prairie hinziehen. Die Kanadier began⸗ nen aber in jedem Gebüſche einen Hinterhalt zu fürchten und auf die breite, ſtille Ebene zu ſehen, wie der See⸗ mann eine flache, tückiſche See anſieht, die, obgleich eben und ſicher für das Auge, voll verſteckter Klippen und ver⸗ ratheriſcher Sandbänke iſt. Man durfte nur von einem Sioux ſprechen, ſo fuhren ſie zuſammen. Kein Hirſch, 57.— 59. 18


