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verſichern, welche dieſes Herz ſtets für euch Beide fühlen muß.“ 4
Die Wirkung dieſes Briefs auf das gefühlvolle Herz der Mrs. Wildman läßt ſich leichter denken als aus⸗ drücken. Ihr erſter Gedanke war, dieſem armen hei⸗ mathloſen Weſen eine Heimath zu geben und ſie in⸗ mitten dieſer Scenen weilen zu laſſen, welche ihr Er⸗ denparadies waren. Sie theilte ihrem Gatten ihre Wünſche mit und dieſe fanden in ſeiner edeln Bruſt als⸗ baldigen Anklang. Es wurde angenblicklich ausgemacht, daß in einer der neuen Meierhöfe eine Wohnung für die kleine weiße Dame eingerichtet und alle Anſtalten zu ihrem behaglichen und immerwährenden Aufenthalt auf der Beſitzung getroffen werden ſollten. Mit dem raſchen Wohlwollen des Weibes ſchrieb Mrs. Wildman, bevor ſie ihr Haupt auf ihren Kiſſen ruhen ließ, folgen⸗ den Brief an die verlaſſene Fremde:
Rewſtead⸗Abtei, Dienſtag Nachts,
Sept. 20, 1825. Theure Frau,— 3
Als ich mich dieſen Abend in mein Schlafgemach be⸗ geben, öffnete ich euern Brief und kann keinen Augen⸗ blick zögern, euch die hohe Theilnahme auszudrücken, welche er ſowohl in Obriſt Wildman als. in mir durch die Auseinanderſetzung eurer ſo eigenthümlichen Lage und durch die zartfühlende, und ich darf wohl ſagen, elegante Sprache, in welcher er geſchrieben iſt, erregt hat. Ich bin unruhig und beeilt, daß meine Antwort euch noch


