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und zu denen ich früher, von einer beinahe angebeteten Mutter mit Hoffnung und Wonne empor zu blicken ge⸗ lehrt ward; mir können ſie aber jetzt keinen Troſt geben. Nicht als wenn ich an den geſunden Wahrheiten zwei⸗ felte, welche die Religion einprägt. Ich kann nicht zweifeln— obgleich ich geſtehen muß, daß ich es manch⸗ mal verſucht habe, weil ich jene Unſterblichkeit nicht mehr wünſche, deren ſie uns vergewiſſert. Mein einziger Wunſch iſt jetzt Ruhe und Frieden— endloſe Ruhe—⸗ „Ruhe, doch nicht das Gefühl, daß es Ruhe ſeitz⸗ aber ich kann mich nicht mit der Hoffnung täuſchen, daß eine ſolche Ruhe mein Loos werde. Ich fühle eine in⸗ nere Ueberzeugung, ſtärker, als alle Beweiſe, welche Vernunft oder Religion geben können, daß ich etwas Unvergängliches in mir habe, das nicht von der, Scholle des Thalesn ſtammt. Mit dieſer Ueberzeugung, aber ohne eine Hoffnung, welche die Ausſicht auf die granſe Zukuunft erheitert,
„Kann ich jenſeits des Grabes nicht ſchaun, Noch kann ich vorher Frieden hoffen.“
Gewiß, edle Frau, eine ſolche Geiſtesſtimmung kann nur Mitleid erregen. Vielleicht rührt ſie, wenigſtens theilweiſe, von der Einſamkeit her, in welcher ich ge⸗ lebt habe, ſelbſt dann gelebt habe, wenn ich, wie ich früher that, in Geſellſchaft von Menſchen war, da meine Krankheit mich von jenem ſüßen Verkehr mit verwand⸗ ten Geiſtern, von dem ſüßen Troſte gebildeter Unter⸗


